SBC Weihnachtstournee 2017 – Rückblick

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Frankenberg/Sa. Auch in diesem Jahr lud das Sächsische Blechbläser Consort in insgesamt sieben Gemeinden Sachsens zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr wieder zur traditionellen Weihnachtstournee ein.

Im Rahmen der Konzertreihe „Luther und die Musik“ erarbeitete das Ensemble bereits im Oktober und November unter der Leitung des englischen Dirigenten und Trompeters Bryan Allen das Konzertprogramm. Dieser dirigierte im Sommer 2016 bereits die Brass Band Sachsen, wie das SBC ebenfalls Mitglied in der Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V., und trug damit maßgeblich zum herausragenden Erfolg des Ensembles bei den Deutschen Brass-Band-Meisterschaften und den European Brass Band Championships bei.

Im Zentrum des Weihnachtsprogramms stand das „3. Brandenburgische Konzert (BWV 1048)“ von Johann Sebastian Bach, welches ursprünglich für Streicher und Basso Continuo komponiert wurde und deshalb große Ansprüche an jedes einzelne Mitglied des Bläserensembles stellt. Weitere Höhepunkte des Programms waren die „Capriol Suite“ des englischen Komponisten Peter Warlock, das aus den „Canzone e Sonate“ von Giovanni Gabrieli entnommene Stück „Canzon XVI A 12“, aber auch „Ding Dong, Merrily on High“, ein französisches Weihnachtslied, oder das „Weihnachtslieder-Medley“ des Zwickauer Komponisten Frank Bartel. Ein besonderes Highlight – vor allem für die jüngeren Gäste – war die Vorführung der Schlauchtrompeten. Hierbei wurde mit einfachen Mitteln anschaulich und – wie für unseren Dirigenten Bryan Allen typisch – unterhaltsam dargestellt wie bei Blechbläsern der Ton beziehungsweise unterschiedliche Tonhöhen erzeugt werden. Abgerundet wurde das Programm durch Jazztitel, die Bryan Allen teilweise selbst arrangiert hatte.

Wochen und Monate der Vorbereitung waren den Konzerten des Sächsischen Blechbläser Consorts vom 27. bis zum 30.12.2017 vorangegangen. Den eigentlichen Beginn stellte aber schon Bryans Anreise in Deutschland am 26.12. dar.

 

26.12.2017 – Tag 0:

Am zweiten Weihnachtsfeiertag stiegen Dirigent Bryan und seine Frau Heather in Edinburgh (Schottland) in den Flieger nach Prag. Hierzu muss angemerkt werden, dass in Großbritannien Weihnachten nicht wie in Deutschland am 24.12. gefeiert wird, sondern erst am 25.12. Die beiden hatten also in diesem Jahr nur ein kurzes besinnliches Fest zu Hause.

 

27.12.2017 – Tag 1:

Der erste Tourneetag beinhaltete zwar nur ein Konzert am Abend, dennoch waren an diesem Tag noch einige Vorbereitungen von Nöten. Zum einen musste aus verschieden Teilen Sachsen das gesamte Schlagwerk eingesammelt werden, das – obwohl das Sächsische Blechbläser Consort lediglich einen Schlagwerker besetzt hatte – einen ganzen Transporter füllte. Zum anderen musste der Dirigent aus Prag abgeholt werden, sodass bereits nach dem Mittag eine Probe durchgeführt werden konnte. Diese begann zwar später als geplant, was der Motivation der Musiker jedoch keinen Abbruch tat.

An diesem Abend sollte das Konzert in der erneut sehr guten besuchten Jakobikirche im Zentrum von Chemnitz stattfinden. Diese Kirche dient gleichzeitig als Ausstellungsort, sodass bereits am Nachmittag zahlreiche Besucher neugierig der Probe lauschten. Euphorisch ging das Ensemble in das Eröffnungskonzert in der Jakobikirche Chemnitz mit Vorfreude auf die kommenden Tage.

 

28.12.2018 – Tag 2:

Während am Vortag lediglich ein Konzert bestritten wurde, standen ab sofort zwei Konzerte an einem Tag auf dem Programm. Dies bedurfte nicht nur eines ordentlichen Ansatzes – also eine gute spielerische Ausdauer –  sondern bedeutete ebenso, den Bühnenaufbau, den Infostand und das Schlagwerk zweimal auf- und abzubauen, um zum nächsten Konzertort zu fahren. 

Das erste Konzert fand in der Pauluskirche in Zwickau statt, zu deren Gemeinde unser Bassposaunist Thomas Fröhlich gehört. Nach einer halbstündigen Autofahrt kamen die Musiker am zweiten Konzertort des Tages an. In der Lutherkirche in Hohndorf im Erzgebirge wartete auf das Ensemble bereits ein warmer Kircheninnenraum. Nach einer kurzen Anspielprobe – das heutige Programm wurde durch den Choral „Ich steh an deiner Krippe hier (BWV 469)“ erweitert – blieb für die Musiker genug Zeit, um noch einmal Luft zu holen und sich auf das zweite Konzert des Tages vorzubereiten.

 

29.12.2018 – Tag 3:

Als das Ensemble in der St. Bartholomäuskirche in Waldenburg ankam, war die Kirche bereits liebevoll mit Zweigen, Schleifen und Kerzen geschmückt. Hier wurde dem Sächsischen Blechbläser Consort die Organisation durch die Sächsische Mozartgesellschaft e.V. quasi abgenommen. Außerdem hatte spätestens jetzt jeder Musiker seine Aufgaben gefunden, sodass der Auf- und Abbau stressfrei verlief und jeder sich die Zeit nehmen konnte, sich individuell auf das Konzert vorzubereiten.

Zum zweiten Konzert in der Neuapostolischen Kirche in Chemnitz wurde zum ersten Mal auf der Tournee das gesamte Konzert mitgeschnitten. Obwohl jeder Musiker seine Leistung und die des Ensembles während des Konzertes einschätzen kann, bietet eine Aufnahme an mancher Stelle ein wenig mehr Transparenz. Beim Anhören der Aufnahmen nach dem Konzert oder in der Pause am nächsten Tag stellte sich heraus, an welchen Stellen das Ensemble gemeinsam mit dem Dirigenten sehr gute Arbeit geleistet hatte und an welchen noch verbessert werden konnte.

Ein gemeinsames Abendessen – unter anderem auch mit Musikern der Brass Band Sachsen – bildete einen gelungenen Abschluss eines langen Konzerttages.

 

30.12.2018 – Tag 4:

Der letzte Tag der Konzerttournee des Sächsischen Blechbläser Consorts empfing das Ensemble mit starkem Schneeregen und sehr kalten Temperaturen in Freiberg. An diesem Tag wurden die Musiker auch von Prof. Heather Nicoll, der Frau des Dirigenten, begleitet. Sie war mit Bryan Allen nach Prag gereist, hatte sich allerdings in den letzten Tagen Prag und Dresden angeschaut.

Nach vielen neugierigen Fragen aus dem Publikum – insbesondere von den kleinen Gästen – machte sich das Ensemble zum Abschlusskonzert in Meißen auf den Weg. Dort wurde dann zum letzten Mal der Infostand aufgebaut, zum letzten Mal alle Einzelteile des Xylophons ausgepackt und zusammengebaut, zum letzten Mal die Röhrenglocken die Kirchentreppen hochgehievt oder ein letztes Mal das Sammelsurium an Dämpfern, Trompeten und Kornetten in Position gebracht. Beim allerletzten Stück – dem Choral „O Magnum Mysterium“ – herrschte nach dem Abschlussakkord nicht nur im Publikum andächtige Stille. Die 10. Weihnachtstournee des Sächsischen Blechbläser Consorts hatte einen gebührenden Abschluss gefunden.

Das Sächsische Blechbläser Consort dankt allen Unterstützern, insbesondere allen Gastgebergemeinden und der Sächsischen Mozartgesellschaft, die das Ensemble herzlich empfangen und umsorgt haben, denn als Musiker brauchte sich keine Gedanken um die Verpflegung gemacht werden. Vor dem Konzert am Nachmittag wurde ein gemütliches Kaffeetrinken mit Kuchen, Keksen und Tee ausgerichtet, während sich am zweiten Konzertort auf ein leckeres Abendbrot mit Brötchen oder geschmierten Schnittchen gefreut werden konnte. Jederzeit konnten Notenständer, Klebeband oder Instruktionen zu Umleitungen erhalten werden. Vielen Dank für diese großartige Hilfe! Die diesjährige Tournee 2018 wird erneut vom 27. bis 30. Dezember 2018 stattfinden.

 Autorin: Anna Franke

Im Sächsischen Blechbläser Consort musizierten in diesem Jahr:

Trompete, Flügelhorn, Kornett, Piccolo-Trompete:

  • Christian Sellien
  • Kai Ermisch
  • Moritz Angermann
  • Anna Franke 

Posaune, Tenorhorn, Bassposaune:

  • Dr. Maximilian Köhne
  • Nino Hatter
  • Steffen Käppler
  • Thomas Fröhlich

Horn:

  • Robert Hanspach
  • Manuel Moser

Tuba:

  • Sören Hofmann

Schlagwerk:

  • Thomas Schneider

Neujahrskonzert 2018: Der Nachbericht

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Frankenberg/Sa./Chemnitz.
Mit einem verlängerten Probenwochenende vom 04.01. bis 07.01.2018 ist die Brass Band Sachsen in das neue Jahr 2018 gestartet. Während der ersten Arbeitsphase wurde unter der Leitung von Prof. Bryan Allan musikalisch der Grundstein für das neue Jahr und die damit verbundenen Konzerte und Wettbewerbe gelegt. Nachdem der englische Trompeter und Dirigent die Brass Band Sachsen bereits 2016 kurzfristig übernahm, kitzelte er bereits beachtliche Wettbewerbsleistungen aus den Musikerinnen und Musikern heraus. Auch in diesem Jahr wird Bryan Allan bis zur 7. Deutschen Brass-Band-Meisterschaft (DBBM) rund um den Himmelfahrtstag in Bad Kissingen als musikalischer Leiter die Geschicke des in Frankenberg/Sa. beheimateten Klangkörpers lenken.

Mit den ersten Satz- und Tuttiproben am 04.01.2018 startete die Band nach einer längeren Pause einen Tag früher als gewöhnlich in das neue Jahr und begann die intensive Arbeit am neuen Programm „Reise in die Freiheit“. Neben zwei Solotiteln, bei denen Principal Cornet Christian Sellien und Flügelhornist Christopher Passet Qualität und musikalische Bandbreite unter Beweis stellen konnten, wurde am zurückliegenden Wochenende vor allem an den Pflicht- und Selbstwahlstücken für die DBBM im Mai gearbeitet.

Mit dem Pflichtstück der DBBM „Journey into Freedom“ von Eric Ball fühlt sich unser Dirigent Bryan Allan ganz besonders verbunden, da er es schon als Kind vor rund 50 Jahren gespielt hat und daher besondere Erinnerungen mit dieser Musik verbindet. Für die Brass Band Sachsen ist die Musik Eric Balls durchaus vertraut. Mit dem Werk „Resurgam“ (ebenfalls von Eric Ball komponiert) konnte die Band bereits bei der Deutschen Brass-Band-Meisterschaft 2014 die Jury überzeugen. In der Folge waren unter anderem die zweifache Teilnahme an den European Brass Band Championships in Freiburg und Lille die zurückliegenden Höhepunkte für die Musikerinnen und Musiker der Brass Band Sachsen.

Highlight der Arbeitsphase war das mittlerweile schon zur Tradition gewordene und bis auf den letzten Platz gefüllte Konzert im Adventhaus der Adventgemeinde Chemnitz. Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern des Sächsischen Klarinettenensembles gestaltete die Brass Band Sachsen ein hochklassiges, gut zweistündiges Konzert und konnte das neue (und noch geheime) Selbstwahlstück für die Meisterschaft erstmalig aufführen. Ein ganz herzlicher Dank für die erstklassige Verpflegung und die Gastfreundschaft gilt an dieser Stelle der Chemnitzer Adventgemeinde, der es stets gelingt, das erste Konzert des Jahres zu etwas Besonderem zu machen. Vielen Dank!

Im Zuge der nächsten Probenphase werden beide Wettbewerbsstücke beim Galakonzert in der Ev-Luth. Kirche in Erdmannsdorf (Augustusburg) aufgeführt. Wir würden uns freuen, Sie am 11. Februar um 16 Uhr in der gut geheizten Kirche begrüßen zu dürfen und laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild vom abwechslungsreichen Programm und von der Arbeit der Brass Band Sachsen zu machen. Der Eintritt ist frei.

Ein Bericht von Marcus Schümann (2nd Trombone)

Luther und die Musik: Der Nachbericht

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(C) VSB e.V. | Die MusikerInnen des Sächsischen Klarinettenensembles und Blechbläser Consorts

Lichtenstein/Limbach-Oberfrohna. Wenn der Name Martin Luther erklingt, denken viele Menschen wahrscheinlich zuerst an den Bibelübersetzer, der die moderne, deutsche Sprache wie kein anderer geprägt hat, oder an den Mann mit den markigen Sprüchen, die als Zitate schon so manche, sonst langweilige Rede gerettet haben. Außerdem sind zahlreiche Kirchen nach ihm benannt. Darüber hinaus sind von ihm Lieder wie zum Beispiel „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, „Verleih’ uns Frieden gnädiglich“ oder „Ein feste Burg ist unser Gott“ überliefert. Doch wussten Sie, dass der Reformator der Kirche ebenso Komponist wie auch Musikkenner war?

Dieser Frage nahmen sich das Sächsische Blechbläser Consort (nachfolgend: SBC) sowie das Sächsische Klarinettenensemble (nachfolgend: SKE) am 31. Oktober in Lichtenstein/Sa. sowie am 12. November in Limbach-Oberfrohna an und gedachten des Anschlages der 95 Thesen in Wittenberg vor 500 Jahren.

Im Rahmen dieses besonderen, in der Form erstmals stattfindenden Doppelkonzertes schlugen das traditionsreiche, über die Grenzen des Freistaates bekannte Holzbläserensemble (SKE) und der Gewinner des Deutschen Orchesterwettbewerbs 2016 (SBC) mit einem abwechslungsreichen Programm die Brücke von der damaligen Reformationszeit bis hin zur Gegenwart. Denn hätte Martin Luther die Kirchenmusik nicht etabliert und damit für das breite Volk in verständlicher Sprache zugänglich gemacht, wären die Ergebnisse der Schaffenskraft von zahlreichen, nachfolgenden Komponisten wohl wesentlich farbloser ausgefallen. 

Mit derartigen Gedanken und kurzweiligen Anekdoten zur Musikalität Luthers führte der organisatorische Leiter des SBC, Christian Sellien, an beiden Konzertnachmittagen durch das Programm. Den ersten Konzertteil füllten die insgesamt 13 KlarinettistInnen mit ihrem klanglich umfangreichen Instrumentarium von Es- bis Kontrabassklarinette aus. Gleich mit dem ersten Werk „Concerto in C“ von Antonio Vivaldi in einer Bearbeitung für zwei Solotrompeten wurde dem Publikum unmittelbar die Verbindungsmöglichkeit beider Instrumentengruppen aufgezeigt. Es erklangen nachfolgend Werke wie die Ouvertüre aus der Suite „Masque et Bergamasque“ von Gabriel Fauré, welcher seines Zeichens ebenso Schöpfer von Vokalmusik war, sowie zwei Sätze aus der Ballettmusik „Rosamunde“ von Franz Schubert. Schließlich rundeten drei Sätze aus der „Puerto Rican Suite“ (Rafael Fernández) sowie die „Ungarischen Impressionen“ (Jan van der Roost) den Beitrag des SKE ab.

Zur Zeit Luthers hatten seine Kirchenlieder bei der Verbreitung der neuen Lehre auch eine ganz praktische Funktion. Sie waren in ihrer Eingängigkeit das beste Medium, um die neuen und revolutionären Gedanken überall bekannt zu machen. Die Lieder der Reformationszeit, die u.a. auch durch umherfahrende Spielleute verbreitet wurden, waren um 1525 etwa das, was Twitter und Facebook heute sind. Hierzu sei die Anekdote eingestreut, wonach eine Schweinfurter Gemeinde 1532 während einer Messe mit „Ein feste Burg ist unser Gott“ einen katholischen Priester niedersang. Dasselbe vollzogen Göttinger Handwerker, welche eine „Kyrie eleis“ singende Fronleichnamsprozession mit „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ bis zur Unhörbarkeit übertönten. Wie Letzteres damals ausgesehen haben muss, wurde zum Abschluss der ersten Konzerthälfte nach anfänglicher Schüchternheit des Publikums nahezu erfolgreich simuliert.

Beide Male nach frenetischem Applaus und einer Zugabe übergab das SKE den musikalischen Staffelstab an die MusikerInnen des SBC für den zweiten Konzertteil, welche sogleich mit dem  von Christian Sprenger als freudige Fanfare arrangierten Choral „Nun danket alle Gott“ für eine vollkommen andere Klangfarbe in der Lutherkirche des jeweiligen Ortes sorgte. Einer großen, musikalischen Herausforderung stellte sich das SBC anschließend mit dem bekannten 1. Satz des „3. Brandenburgischen Konzerts“ (BWV 1048) von Johann Sebastian Bach sowie der an der venezianischen Mehrchörigkeit orientierten „Canzona XVI“ von Giovanni Gabrieli.

„Musica ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.“, sagte Luther einmal und betonte wie keiner vor ihm den pädagogischen Wert der Musik. Er sah die Musik als unabdingbaren Bestandteil der schulischen und universitären Ausbildung. Jeder Schullehrer sollte seiner Ansicht nach singen können, und auch ein Pfarrer sollte theoretische und praktische Fertigkeiten in der Musik mitbringen. In Zeiten, in denen das Schulfach Musik immer weiter aus den Bildungsplänen heraus gedrängt wird, wäre es sicherlich gut, wenn sich in dieser Hinsicht öfter wieder auf Luther besinnt würde. 

Überraschenderweise mochte Luther sowohl Pauken als auch Trompeten nicht. Das sei „himmlisches Feldgeschrei“. Warum Luther Blechblasmusik nicht mochte, konnten die MusikerInnen des SBC nicht verstehen und tauchten mit einem Augenzwinkern mit Gartenschlauchtrompeten spielend auf die Bühne, welche das Quäken und Schreien der damaligen Instrumente imitierte.

Das Programm wurde schließlich mit der sich an der Renaissance orientierenden „Capriol-Suite“ (Peter Warlock) sowie mit „Bond Street“ aus der „Fats Waller Suite“ beschlossen. Auch beim SBC forderte das Publikum sogar zwei Zugaben ein und trat sichtlich begeistert seine Heimreise an.

Der Verein bedankt sich bei den insgesamt über 500 Zuschauern, den beiden Kirchgemeinden der Lutherkirchen Lichtenstein/Sa. und Limbach-Oberfrohna, dem Sächsischen Klarinettenensemble sowie den Sponsoren des Architekturbüro Wende aus Lichtenstein/Sa., der Ebehako Elektrotechnik aus Zwickau und unserem langjährigen Partner Ricco Kühn Meisterwerkstatt für Metallblasinstrumentenbau aus Oederan.

Traditionell zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr steht für das SBC die mittlerweile 10. Sächsische Blechbläserweihnacht als nächstes Konzertprojekt vor der Tür, bei der auch in diesem Jahr erneut der Engländer Prof. Bryan Allen wie auch schon beim Herbstprojekt „Luther und die Musik“ die musikalische Leitung inne hat.

Christian Sellien & Thomas Schneider (VSB e.V.)

Besetzung “Luther und die Musik”:

Künstlerischer Leiter/Dozenten:
Prof. Bryan Allen
Ekkehard Hauenstein
Uwe Voigt

Trompeten:
Christian Sellien
Anna Franke
Kai Ermisch
Moritz Angermann

Hörner:
Robert Hanspach
Manuel Moser

Posaunen:
Maximilian Köhne
In Ho Son (Limbach-Oberfrohna)
Torben Friedrich (Lichtenstein/Sa.)
Thomas Fröhlich (Lichtenstein/Sa.)
Detlef Mattaj (Limbach-Oberfrohna)
Steffen Käppler

Tuba:
Sören Hofmann

Schlagwerk:
Thomas Schneider

 

Unterstützen Sie uns ganz einfach mit Ihrer Stimme für 1.000 €!

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Ab sofort heißt es bei der ING-DiBa wieder: Stimmen sammeln! Denn die 1.000 Vereine, die bis zum 7. November 2017 um 12 Uhr die meisten Stimmen haben, können sich über eine Spende von je 1.000 Euro freuen. 
Mit nur wenigen Klicks können Sie die Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. mit ihren beiden Ensembles Brass Band Sachsen und Sächsisches Blechbläser Consort kostenfrei unterstützen!

Und so einfach geht’s:

  1. Klicken Sie auf den unten stehenden Link.
  2. Geben Sie Ihre Mobilfunknummer an.*
  3. Geben Sie Ihren via SMS erhalten Code ein.
  4. Leiten Sie anschließend unbedingt den Link an Angehörige, Freunde, Bekannte weiter!

Fertig!

Wenn Sie mindestens 9 Unterstützer fänden, würden dem Verein realistische Gewinnchancen zukommen! Sollten Sie mehr Leute begeistern können, wäre dies natürlich umso schöner!

Zur Abstimmung für unseren Verein geht es hier:
https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/c4dc53de-c24c-4db6-8273-d23757affc5c

Die MusikerInnen und der Vorstand der Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

 

* Ihre Mobilfunknummer wird ausschließlich für diese Aktion verwendet (Quelle: ING-DiBa).

7. Deutsche Meisterschaft 2018 mit der Brass Band Sachsen

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(C) Deutscher Brass-Band-Verband e.V.

Am vergangenen Wochenende startete die Brass Band Sachsen in die neue Saison 2017/2018. Dabei begrüßte der Klangkörper einmal mehr den Engländer Prof. Bryan Allen als Gastdirigenten, welcher bereits im vergangenen Jahr die Band zum 1. Platz in der Challenge Section der Brass-Band-Europameisterschaft in Lille (Frankreich) führen konnte. Nach der Teilnahme an der Brass-Band-Weltmeisterschaft in Kerkrade (Niederlande) und entgegen der bisherigen Wochenenden in 2017 stand ausschließlich Tuttiprobenarbeit an einem brandneuen Programm im Vordergrund. Der Band eröffnete dies die Möglichkeit insbesondere hinsichtlich Zusammenspiel und Homogenität auf eine neue Stufe zu gelangen, denn es wartet im Frühjahr 2018 der nächste Höhepunkt.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2017 der Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. am 30. September verkündete der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Martin Lesser, dass die Brass Band Sachsen am Wochenende vom 11. bis 13. Mai zum dritten Mal an der Deutschen Brass-Band-Meisterschaft in Bad Kissingen teilnehmen wird, welche mittlerweile ihre siebente Auflage feiert. Nach seiner Gründung im Herbst 2016 übernimmt erstmalig der Deutsche Brass-Band-Verband die Organisation dieses Events.

Die Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. informiert Sie in den kommenden Monaten über Neuigkeiten auf dieser Website. 

Wer nicht so lange warten möchte, kann sich bei Facebook auf dem Laufenden halten:

Deutscher Brass-Band-Verband (DBBV)

Für die Brass Band Sachsen ist das Kalenderjahr 2017 nach sechs Probenphasen beendet. Merken Sie sich bereits  jetzt unser traditionelles Neujahrskonzert am 6. Januar 2018 um 19 Uhr im Adventhaus Chemnitz vor!

WMC Kerkrade 2017: Der Reisebericht

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Kerkrade | Frankenberg/Sa. Am Sonntag, dem 9. Juli, einen Tag nach dem Wettbewerbsvortrag, endete für uns Musiker mit der Ankunft in Frankenberg/Sa. der lang ersehnte Jahreshöhepunkt mit der Brass Band Sachsen: die erstmalige Teilnahme an der 4. Brass-Band-Weltmeisterschaft im Rahmen des World Music Contest (WMC) in Kerkrade (Niederlande). Hinter allen Beteiligten liegen sehr anstrengende, erfahrungsreiche aber insbesondere menschlich wundervolle Tage.

Die Vorbereitungswoche

In Vorbereitung auf dieses Event fanden wir Musiker der Brass Band Sachsen uns bereits eine Woche zuvor in Frankenberg/Sa. individuell bestens vorbereitet zusammen, um fünf Tage intensiv auf die bevorstehende Herausforderung hinzuarbeiten, denn unser überwiegend aus Amateurmusikern bestehendes Ensemble trifft sich sonst lediglich an fünf bis sechs Wochenenden im Jahr. Für die Entwicklung eines kompakten Brass-Band-Klanges auf internationalem Wettbewerbsniveau sind diese logischerweise nicht ausreichend. 

Unser Chefdirigent Eoin Tonner (25, Schottland) reiste demnach bereits am 2. Juli zu uns nach Sachsen. An jenem Sonntag stiegen wir mit einem Tuttitag ein, um uns nach fast drei Monaten Pause – das letzte Konzert fand Ende April statt – einander musikalisch wieder anzunähern. Der Montag und Dienstag der Vorbereitungswoche war insbesondere durch Registerproben an den Wettbewerbswerken geprägt, in denen der kompakte, ausgewogene Klang innerhalb jeder einzelnen Section herausgearbeitet, aber natürlich ebenso besonders verzwickte Stellen unter die Lupe genommen wurden. Mittwoch und Donnerstag fügte unser musikalischer Leiter schließlich die im Kleinen erlangten Probenergebnisse zu einem Großen und Ganzen zusammen. Dabei wurde natürlich von früh bis spät abends jede Minute genutzt, um jedes noch so feine Detail herauszuarbeiten. Mit jeder Minute, die wir Musiker zusammen probten, ergaben sich immer mehr Automatismen, die immer mehr Passagen zur Selbstverständlichkeit werden ließen. 

Am Donnerstagabend des 6. Juli simulierten wir schließlich den Ernstfall und präsentierten das Resultat der vergangenen, arbeitsintensiven Tage vor gut 450 begeisterten Zuhörern im Rahmen des Eröffnungskonzertes des 10. Frankenberger Stadtfestes in der St.-Aegidien-Kirche. Das Fazit der Vorbereitungswoche war aus Musikersicht ein grundsätzlich positives, obschon wir wussten, dass bei dieser höchst anspruchsvollen Literatur die Konzentration sowie der Fokus jedes einzelnen Musikers auf den Punkt maximal sein muss, damit uns die Jury mit entsprechend hohen Punkten bedenken kann.

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(C) VSB e.V. | Eröffnungskonzert zum 10. Frankenberger Stadtfest

Aufbruch nach Kerkrade

Am darauf folgenden Tag brach der Tross der Brass Band Sachsen seine Zelte in Frankenberg/Sa. ab und setzte sich bei Anbruch der Morgendämmerung mit dem Bus in Richtung Kerkrade in Bewegung. Auf der etwa achtstündigen Fahrt konnten wir uns ein wenig der in dieser Woche kumulierten Müdigkeit entledigen und blickten in Gesprächen gespannt auf die beiden vor uns liegenden Tage.

Wir fuhren jedoch nicht gleich direkt nach Kerkrade, sondern bezogen zunächst unsere beiden Teamhotels in dem in der Nähe gelegenen Eschweiler, welches sich als ein schmuckes, ruhiges Städtchen im äußersten Westen Nordrhein-Westfalens entpuppte und dessen Innenstadt bis zu unserer finalen Anspielprobe am Abend vor dem Wettbewerb zum Verweilen einlud.

Diese fand an einem interessanten Ort, genauer in einem kleinen Club mit Diskothekflair nahe des Marktes, statt. Bereits letztes Jahr am Vorabend der European Brass Band Championships musizierten wir die letzten vorbereitenden Töne in dem Frühstücksraum unserer dortigen Hotelunterkunft. Am selben Tag angereist war auch der englische Komponist unseres Selbstwahlstückes, Jonathan Bates, welcher als langjähriger Solohornist der Black Dyke Band in der Brass-Band-Szene hinlänglich bekannt sein dürfte. Er wollte die Wettbewerbsuraufführung seines Werkes am Samstag live miterleben und ließ es sich auch nicht nehmen unserer Probe zu lauschen.

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(C) VSB e.V. | Anspielprobe am Vorabend des Wettbewerbsvortrages

Nach einem kräftigenden Frühstück am Samstagmorgen reisten wir die etwa halbstündige Strecke in das Zentrum der Bläsermusikfestivitäten nach Kerkrade. Es sollte ein heißer Samstag, sowohl aus musikalischer wie auch meteorologischer Sicht, werden. Die Anreise musste extra zeitig erfolgen, da noch keine der teilnehmenden Brass Bands wusste, wann sie ihren Wettbewerbsvortrag spielen darf. Bei einem ersten Startplatz müssten wir uns schließlich sofort zum Einspielen begeben.

Beim Hineinfahren des Busses in die Stadt fühlte man sich als Musiker sofort willkommen, denn an quasi jedem schmuck ausschauenden, roten oder grauen Backsteinhaus waren Fahnen, Schleifchen sowie farbenprächtige Blumen des WMC gehisst beziehungsweise aufgehangen. Man wusste sofort, dass hier ein großes Event stattfinden würde. Überhaupt hatten wir das Gefühl, dass sich die Stadt und ihre Bürger gemeinsam auf das dreiwöchige Festival, welches lediglich aller vier Jahre stattfindet, zu freuen schienen. Aus eigener Erfahrung insbesondere bei nationalen Orchestervergleichen ist die Begeisterung der Bevölkerung der Ausrichterstadt eher verhalten und allenfalls an der Konzerthalle selbst entdeckt man ein kleines Plakat oder eine Fahne, welche auf die Veranstaltung hinweisen. Schlussendlich erreichte unser Bus die Rodahal, in welcher die 4. Brass-Band-Weltmeisterschaften der 1. Division sowie der Championship Section stattfinden sollten.

Die Auslosung

Unser organisatorischer Leiter Martin Lesser begab sich umgehend zu der um 9 Uhr anberaumten Auslosung und berichtete uns Musikern aus erster Hand, von den einzelnen Ziehungen. Gewöhnlich gehen die Brass Bands mit einer gewissen Erwartung an die Auslosung heran, welche darin besteht, bei einem solch größeren Teilnehmerfeld nicht die ersten sowie die letzten Plätze  zugelost zu bekommen, da sie hinsichtlich der fehlenden Vergleichbarkeit am Anfang beziehungsweise der nachlassenden Konzentration der Jury am Ende weniger Punkte bedeuten könnten.

Schließlich wurden wir auf den achten von elf Startplätzen positioniert. Vor uns sollte mit der Spijkerbakkenband, ein Klangkörper, welcher, wie sein Name verrät, komplett in Jeanskleidung auftritt, ein Favorit auf den Sieg musizieren. Nach uns folgte die Brass Band Emmental aus der Schweiz, welche ebenso aussichtsreich in den Vergleich ging. Generell war uns Musikern der Brass Band Sachsen eine genaue Leistungsdifferenzierung der Bands in unserer Kategorie nicht wirklich klar, da wir die meisten Bands, selbst deren Namen, vorher noch nie gehört hatten. Einig waren wir uns hingegen definitiv, dass alle exzellent vorbereitet kommen würden. Aber schlussendlich mussten wir uns wie bei jedem Wettbewerb auf uns selber konzentrieren und auf unsere Stärken vertrauen.

Der achte Startplatz bedeutete eine etwa sechsstündige Wartezeit, die bei immer größer werdender Hitze länger und länger zu werden schien. Zudem sollte der Wettbewerb schnell eine Stunde Verspätung haben, was durch relativ freie Auf- und Umbauzeiten für die Bands begründbar war. Bei den European Brass Band Championships herrscht hingegen ein wesentlich anderer Wind hinsichtlich der Einhaltung des Zeitplans. Schließlich müssen bis zum Galakonzert um 8 Uhr abends sechs Bands in der Challenge und zwölf Bands in der Championship Section ihren Beitrag auf der Bühne zeigen.

Demnach mussten wir uns selber beschäftigen. Neben Fußball sowie Skat spielen, sich sonnen, schlafen und sich einige Bands anhören, nahmen die meisten Musiker die Möglichkeit wahr, die Stadt näher zu erkunden. Der Weg von der Rodahal bis zum Markt der Stadt war in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Kleine Cafés und Restaurants luden zum Verweilen ein. Auf dem Markt war eine riesige Bühne aufgebaut, auf der später am Tag Musik eines sinfonischen Blasorchesters erklingen sollte. Auch hier prägten an jedem zweiten Balkon Fahnen sowie viel bunte Blumen die Stadtkulisse.

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(C) VSB e.V. | Rathaus Kerkrade

Vor dem Wettbewerbsvortrag

Etwa eine Stunde vor unserem Wettbewerbsbeitrag trafen wir uns am Künstlereingang. Für jede Band standen zwei große Baucontainer für die Lagerung der Instrumentenkoffer und das Umziehen zur Verfügung. Hier hatten wir Glück, dass es draußen sonnig war, denn zwei Container waren für die gesamte Band eigentlich ein wenig zu klein. Verwunderlich, dass solch ein großer Veranstaltungssaal keinen Platz für drei oder vier Bands gleichzeitig stellen kann.

Langsam stieg die Anspannung, denn wir vier Schlagwerker wurden nun mit all unseren selbst mitgebrachten Instrumenten hinter die Bühne gebracht. Somit trennte sich unser Weg von den Bläsern, welche auf einem anderen Weg in einen separaten, großen Einspielraum gebeten wurden.

Hinter der Bühne im Backstagebereich stehend, konnten wir noch den letzten Tönen der als Sechste gestarteten Band lauschen. Wahnsinnige Läufe und Klangschichtungen machten jetzt noch mehr Lust, endlich auf der Bühne zu starten. Aber bereits erwähnte Spijkerbakkenband musste noch ihren maximal 40-minütigen Wettbewerbsbeitrag bestreiten. Sie wählten, neben dem  für alle zu spielenden Pflichtstück „Dance and Arias“ von Edward Gregson, mit „Music of the Spheres” von Philip Sparke einen echten Klassiker der Brass-Band-Literatur. Bis auf beim Wettbewerb immer mögliche, kleine Wackler überzeugten uns die MusikerInnen zumindest von der Position hinter der Bühne immens. Der Beifall des leider sehr spärlich gefüllten Publikumraumes war dementsprechend frenetisch. Der Zuschauerzuspruch bei der Challenge Section der European Brass Band Championships war im letzten Jahr bedeutend größer.

Als die ausreichende Zahl an engagierten und kompetenten Helfern die Türen zur Bühne öffneten und sich an das Ab- und Umbauen des Schlagwerkes machten, waren wir doch ein wenig übermannt von der schier endlosen Breite und Tiefe der Bühne – klar, hier sollten schließlich auch einige Wochen später riesige, sinfonische Blasorchester Platz nehmen können. Da kann sich so eine Brass Band schon einmal darauf verlieren.

Was wir fast erwartet haben, wurde schließlich Realität: was die ersten Bands sich zum Aufbau Zeit ließen, wollte bei unserem Aufbau wieder an Zeit reingeholt werden. Demnach wurde es analog zu den European Brass Band Championships sehr hektisch, was wir aber durch einen üblicherweise exzellent vorbereiteten Schlagwerkaufbauplan kompensieren konnten. Bis auf die letzte Sekunde verfeinerten wir die Positionen der einzelnen Ständer. Es besteht bei den großen Wettbewerbsbühnen immer die Gefahr zu breit auseinander und zu weit weg von den Bläsern zu sitzen, was eine unnötige Schwierigkeitskomponente hineinbringt.

Schließlich waren wir Schlagwerker auf der einen Bühnenseite stehend bereit und schwörten uns noch einmal energetisch ein. Auf der anderen Seite liefen bereits die Bläser auf die Bühne. Die draußen vorherrschende Hitze war nun auch in den Saal gedrungen und auch die Scheinwerfer auf der Bühne sorgten für ein ordentliches Saunabad bereits vor dem ersten Ton. 

Der Wettbewerbsvortrag

Jetzt hieß es, all das abzurufen, was wir in all den vergangenen sechs Monaten und speziell der zurückliegenden Vorbereitungswoche erarbeitet haben unter der musikalischen Leitung unseres Chefdirigenten Eoin Tonner (25, Schottland).

Wir starteten mit dem bereits erwähnten Pflichtstück „Dances and Arias“ von Edward Gregson (vgl. Beitrag WMC Kerkrade 2017: Das Pflichtstück). Nach der anfänglichen Anpassungsphase der Band an die unbekannte Akustik trugen wir das Werk energiegeladen vor. Aufmerksamkeit in der Fachszene erregten wir anschließend mit der eingangs erwähnten Uraufführung des von der Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. in Auftrag gegebenen Selbstwahlwerkes „Red October: Symphony for Brass Band“, welches die Lebensumstände von Sergej Rachmaninow zu Zeiten der russischen Oktoberrevolution 1917 darstellt (vgl. Beitrag WMC Kerkrade 2017: Das Selbstwahlstück). Der Komponist des Werkes, Jonathan Bates, zeigte sich nachher frenetisch jubelnd sowie sichtlich bewegt und dankbar.

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(C) VSB e.V. | Die Musiker Brass Band Sachsen nehmen den frenetischen Schlussapplaus entgegen

Wie in meinem Vorbericht zum Selbstwahlstück geschrieben kommt in dem Werk ein Hang zum Einsatz, welches vom Publikum das erste Mal gehört wurde. In all unseren Konzerten im Vorfeld sah man mich spielen, aber man hörte das Instrument nicht. Schließlich ist dieses eigentlich nicht in Orchesterformationen übliche Instrument dynamisch begrenzt, möchte man nicht nur ein unsensibles Schlagen auf einen Kochtopf hören und das pianissimo der Band ist ebenso begrenzt.

Der Wettbewerbsvortrag ist vorüber

Nach dem Vortrag fiel alle Anspannung ab und wir stellten uns dem frenetischen Applaus des Publikums inklusive wehender Sachsenfahne. Wir gingen von der Bühne ab und trafen uns zu einer kleinen After-Show-Party an unseren Umkleidekabinen vor der Rodahal. Es begann das übliche Austauschen der Meinungen zum Vortrag untereinander. Jeder wusste für sich, was schief gegangen war, aber zufrieden mit unserer Gesamtleistung konnten wir auf alle Fälle sein. Alleine der lange Weg, ein völlig neues Werk der Championship Section erarbeitet und beim Wettbewerb auf die Bühne gebracht zu haben, hat die Band ein ganzes Stück weiter zusammenrücken lassen und nach vorn bringen können.

Zu einem sehr guten Ergebnis müssen schlussendlich viele Komponenten auf den Punkt zusammenpassen. Nach Auffassung der Jury war dies nicht voll umfänglich der Fall, sodass am Ende von elf teilnehmenden Brass Bands der siebente Platz für die Brass Band Sachsen stehen sollte. Gewinner der 1. Division wurde die Brass Band Oefening en Uitspanning aus der Niederlande. Das Ergebnis stellt für das Ensemble eine Standortbestimmung im Rahmen des Entwicklungsprozesses der Band dar und motiviert die MusikerInnen dazu, noch intensiver an den Kritikpunkten zu arbeiten.

Im Namen der Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. danken wir unseren schottischen sowie englischen Gästen, welche uns in diesem Jahr musikalisch unterstützt haben.

Die Brass Band Sachsen startet nach einem weiteren, traditionell ereignisreichen ersten Halbjahr in ihre Sommerpause und läutet mit einer Probenphase Ende September die neue Saison 2017/18 ein, welche ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Deutsche Brass-Band-Meisterschaft im Mai kommenden Jahres erneut in Bad Kissingen steht.

Thomas Schneider
Schlagwerker Brass Band Sachsen

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(C) VSB e.V. | Schottische, englische sowie deutsche Musiker der Brass Band Sachsen nach dem Wettbewerb

WMC Kerkrade 2017: Der Reiseblog (finaler Stand)

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#RoadToKerkrade
#BBSgoesKerkrade
#BBSgoesInternational
#WMC2017

Ab Sonntag, den 2. Juli beginnen in der Wettiner Kaserne Frankenberg/Sa. die letzten, intensiven Vorbereitungen der Brass Band Sachsen für ihre Teilnahme am World Music Contest 2017 (1st Division) in Kerkrade (Niederlande).

Die MusikerInnen Anna, Lisa und Thomas berichten vom 2. – 9. Juli an dieser Stelle direkt vom Geschehen!


Sonntag, der 30. Juli 2017 | Autor: Thomas


Donnerstag, der 13. Juli 2017 | Autor: Thomas


Dienstag, der 11. Juli 2017 | Autor: Thomas


Montag, der 10. Juli 2017 | Autor: Thomas


Sonntag, der 9. Juli 2017 | Autor: Thomas


Samstag, der 8. Juli 2017 | Autor: Thomas


Freitag, der 7. Juli 2017 | Autor: Thomas


Donnerstag, der 6. Juli 2017 | Autoren: Lisa & Anna

#rehearsalvibes #brassbandsachsen #BBSgoesinternational #RoadToKerkrade

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Mittwoch, der 5. Juli 2017 | Autoren: Lisa, Anna & Thomas


Dienstag, der 4. Juli 2017 | Autoren: Anna & Lisa

Wer hart arbeitet, darf sich auch mal eine Auszeit gönnen. Das haben wir heute schon vor Probenbeginn gemacht – ganz nach dem Motto „erst das Vergnügen, dann die Arbeit“. Eoin und Lewis sind heute von unseren Dresdner Bandkollegen durch die Stadt geführt worden. Nach einem ausgiebigen Frühstück folgte der obligatorische Gang durch den Zwinger. Danach sind sie mit einem Bus von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit on- und offgehoppt. Gestärkt von einem Mittagessen direkt an der Elbe haben sich unsere beiden Briten allein durch den Dresdner ÖPNV-Dschungel kämpfen müssen und – sie sind angekommen. Aber jetzt: An die Arbeit!

(C) VSB e.V. | Eoin, Lewis, Jakob und Lisa beim leckeren Frühstück

(C) VSB e.V. | Eoin, Lewis, Jakob und Lisa beim leckeren Frühstück

 

(C) VSB e.V. | Eoin, Lewis, Anna und Erik im Dresdner Zwinger

(C) VSB e.V. | Eoin, Lewis, Anna und Erik im Dresdner Zwinger

 

(C) VSB e.V. Eoin und Lewis vor dem Blauen Wunder

(C) VSB e.V. Eoin und Lewis vor dem Blauen Wunder


Montag, der 3. Juli 2017 | Autoren: Anna & Lisa


Sonntag, der 2. Juli 2017 | Autoren: Anna & Lisa

Heute war der erste offizielle Probentag der intensiven Vorbereitungswoche für den World Music Contest 2017 in Kerkrade. Erst heute Vormittag aus Schottland angereist leitete unser Chefdirigent Eoin die erste Tuttiprobe. Mit ihm kam auch Lewis Rees, der uns diese Woche am EEb Bass unterstützen wird, aber später mehr zu den beiden!

In den Feierabend wurden wir mit ruhigen Klängen entlassen. Wir freuen uns auf eine aufregende Woche!

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Samstag, der 1. Juli 2017 | Autor/in: Thomas

Auf geht es in die finale Probewoche der Brass Band Sachsen in Vorbereitung auf den Wettbewerb. Heute haben unsere Schlagwerker sowie nette und hilfsbereite Bläser der Band bereits das Schlagwerk aus verschiedenen Orten Sachsens abgeholt und sogleich aufgebaut. Noch ist es in dem Raum still. Ab morgen intoniert hier die blecherne Orgel. Wir freuen uns alle schon riesig auf den Sound!

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(C) VSB e.V. | Probenraum in der Wettiner Kaserne zu Frankenberg/Sa.

 

WMC Kerkrade 2017: Das Pflichtstück

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Im Vorfeld ihrer erstmaligen Teilnahme an der Brass-Band-Weltmeisterschaft im Rahmen des WMC 2017 in Kerkrade am kommenden Samstag stellt Ihnen die Brass Band Sachsen heute das Pflichtstück ihres Wettbewerbsvortrages vor.

 

„Dances & Arias“ von Edward Gregson

(Uraufführung 7. Oktober 1984)

 

„Das Werk wurde von Boosey & Hawks Band Festivals für das Finale der National Brass Band Championship in Großbritannien in Auftrag gegeben, welche am 7. Oktober in der Royal Albert Hall in London stattfanden.

Eine Reihe abwechselnd schneller sowie langsamer Teile charakterisieren den Opus:

  1. Tanz
  2. Arie I
  3. Tanz (Scherzo)
  4. Arie II
  5. Tanz (Toccata)

Der eröffnende Tanz ist energiegeladen und führt ein 4-Noten-Motiv im Posaunenregister ein, welches in der Folge die Grundlage für viele Dinge des melodischen Materials in dem Werk bildet. Durchweg findet ein kontinuierlicher Prozess von Querverbindungen sowie Transformationen statt.

Die erste Arie entfaltet eine lange Melodie auf dem Solo Cornet, welche anschließend von allen Solo Cornets fortgeführt wird und in einem schimmernden, harmonischen Hintergrund (Hörner, Baritone) übergeht. Über diesem erklingt ein kurzes Selbstzitat meines Werk ‚Connotations‘ (1977) auf der Solo-Tuba.

Dieses führt in einen zweiten Tanz, ein frenetisches Scherzo, direkt gefolgt von der zweiten Arie im Stile eines Laments, welche zunächst vom Solo-Euphonium und anschließend von zwei Flügelhörnern intoniert wird. Die Arie führt in ein mächtigen Höhepunkt.

Nach dem Abschwellen leitet das Schlagwerk den finalen, toccataähnlichen Tanz ein. Dieser transformiert das Material von der Eröffnung des Werkes bevor eine Coda die Musik zu einem triumphalen Ende bringt. Das Schlagwerkregister bildet eine wichtige Komponente in diesem Werk und nutzt die breite Vielfalt seines Instrumentariums.“

(Quelle: Vorwort des Komponisten in der Partitur, Übersetzung: Thomas Schneider)

WMC Kerkrade 2017: Das Selbstwahlstück

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Im Vorfeld ihrer erstmaligen Teilnahme an der Brass-Band-Weltmeisterschaft im Rahmen des WMC 2017 in Kerkrade am kommenden Samstag stellt Ihnen die Brass Band Sachsen heute das Selbstwahlstück ihres Wettbewerbsvortrages vor.

 

„Red October: Symphony for Brass Band“ von Jonathan Bates

(Internationale Uraufführung am 08.07.2017 in Kerkrade)

 

„Das Jahr 2017 markiert das 100. Jubiläum der russischen Revolution 1917.

Im Februar jenen Jahres fand die erste von zwei Revolutionen, besser bekannt als bürgerdemokratische Februarrevolution, im russischen Zarenreich statt. Zentraler Ort des Geschehens bildete die damalige Hauptstadt des russischen Reiches, Petrograd (heute bekannt unter dem Namen St. Petersburg). Die Revolution führte zur Abdankung des zu der Zeit regierenden Zaren Nicholas II. und zu einer Teilung der Mächte zwischen der provisorischen Regierung sowie des Soviet Petrograds.

Die zweite Revolution im Oktober 1917 wurde als die große Oktoberrevolution der Sozialisten bekannt und hatte angeführt durch die Bolschewisten erneut ihr Epizentrum um Petrograd herum. Dieser Teil der Revolution mündete schließlich in einem sowjetischen Russland. Es war der damals weltweit erste sowjetische Staat. Daraus entwickelte sich der russische Bürgerkrieg, welcher von 1917 bis 1922 andauerte und den Tod von über 250.000 Personen bedeutete.

Sergei Rachmaninow als Mitglied der russisch politischen Bourgeoisie war kein Unterstützer des Bolshewismus. Zudem pflegte sein Vater Kontakte in diverse aristokratische Kreise, in die er hineingeboren wurde. Dies führte zu der Demütigung, dass der Vater seinen Grundbesitz verkaufen musste. Im gleichen Jahr wurde ebenso Rachmaninows Grundbesitz in Iwanowka durch das Lenin-Regime eingenommen.

Mit dem Wunsch, sein in das Chaos gefallene Heimatland zu verlassen, erhielt Rachmaninow eine Einladung, zehn Klavierabende in über ganz Skandinavien verteilten Orten zu musizieren. Dies stellte für ihn die optimale Gelegenheit dar, die Berechtigung zur Ausreise für ihn und seine gesamte Familie zu erzielen. Im Dezember 1917 wanderten sie auf einem offenen Schlitten in Richtung Finnland aus, was schlussendlich Rachmaninows selbst auferlegtes, lebenslanges Exil von seinem Heimatland besiegeln sollte.

Als im Jahre 1918 in ganz Europa kriegerische Auseinandersetzungen die Regel waren, überdachte er seine Zukunft. Sich dessen bewusst, dass sein Einkommen ausschließlich aus der Kompositionsarbeit nicht ausreichen würde, sah Rachmaninow die beste Lösung darin, sich mit Auftritten in Amerika seiner finanziellen Sorgen zu entledigen. Dabei hatte er vorher bereits zwei Anfragen vom Boston sowie dem Cincinatti Symphony Orchestra ausgeschlagen.

Im November 1918 bestiegen Rachmaninow und seine Familie folglich ein Schiff in Oslo mit dem Fahrtziel New York, wo sie auch elf Tage später ankamen. Vor seinem Tod emigrierte er ein weiteres Mal in das schweizerische Luzern, bevor er auf Empfehlung seines Arztes in wärmere Gefilde zurückkehrte: Beverly Hills (Kalifornien).

„Red October: Symphony for Brass Band“ bedient sich zweier Hauptzitate der Musik Sergej Rachmaninows: sein „Klavierkonzert Nr. 4“ einerseits und sein „Ave Maria“ von seinen „All-Night Vigils“ andererseits, welches sein letztes komponiertes Werk vor seiner Verbannung aus Russland werden sollte.“

(Quelle: Vorwort des Komponisten in der Partitur, Übersetzung: Thomas Schneider)

 

Instrument feiert Premiere in der Brass-Band-Literatur

Zum Einsatz kommen wird innerhalb dieses Brass-Band-Werkes erstmals ein Hang, welches mit seinem charakteristischen Klang die Kriegsmaschinerie darstellen soll. Das zunächst asiatisch anmutende Instrument hat seinen Ursprung in der Schweiz und ist von Klangarchitekten ausdrücklich als Klangskulptur und nicht als Musikinstrument kreiert worden. Mittlerweile gibt es diverse Firmen, die das Hang zu einem Orchesterinstrument samt verschiedener Grundstimmungen weiterentwickelt haben. Sowohl der Komponist als auch die Schlagwerker legen bei der internationalen Uraufführung jedoch Wert darauf, mit einem der wenigen hundert Originalinstrumente zu musizieren.
Großer Dank geht dabei an Michael Metzler als Inhaber des Glockenladens Berlin, welcher in Besitz solch eines seltenen und grenzenlos wertvollen Exemplars ist.

Neben dem Hang kommen folgende Schlagwerkinstrumente zum Einsatz:

  • Spieler 1: kleine Konzerttrommel, Roto-Toms, Röhrenglocken, Schlagzeug
  • Spieler 2: Paarbecken, Hängebecken, Xylofon, Röhrenglocken, große Konzerttrommel, Vibrafon, Tamtam, Triangel
  • Spieler 3: Tamtam, Vibrafon, Glockenspiel, Röhrenglocken, Hang, Tempelblöcke, Triangel, große Konzerttrommel
  • Spieler 4: 5 Pauken, Shaker

Brass Band Sachsen gastierte bereits zum dritten Mal in Chemnitz-Reichenbrand

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Chemnitz-Reichenbrand. Am 23. April 2017 fand in der Johanneskirche in Chemnitz-Reichenbrand das mittlerweile traditionell gewordene Galakonzert der Brass Band Sachsen statt. Vor etwa 400 Zuschauer in einem bestens gefüllten Kirchenraum eröffnete der Europameister der Challenge Section 2016 und deutsche Vizemeister 2016 unter Leitung ihres Chefdirigenten Eoin Tonner (25) mit dem “New Colonial March” den Konzertabend.

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(C) Heimatverein Reichenbrand e.V.

Die Solisten des Abends waren Principal Cornet Christian Sellien mit Variationen über die berühmte Melodie „Napoli“, Solo Horn Calum Tonner mit dem stimmungsvollen „The Lark in the Clean Air“ und Soprano Cornet André Lehmann mit dem virtuosen „On with the Motley“. Vor der Konzertpause stellten die Musiker der Brass Band Sachsen ihr Können mit dem Stück „Dances and Arias“ von Edward Gregson unter Beweis. Dieses Stück ist das Pflichtstück in der 1. Division des World Music Contest in Kerkrade Anfang Juli, an dem die Band erstmals teilnimmt.

Nach der Pause folgte der Unterhaltungsteil des Konzertes mit kurzweiligen Werken wie „Summon The Heroes“, „McArthur Park“oder „All Night Long“. Aber auch besinnliche Melodien wie „Allerseelen“ oder „I´ll walk with God“ waren zu hören. Stehender Applaus war den Musikern und dem Chefdirigenten nach etwa zwei Stunden Konzert gewiss und wurde mit zwei Zugaben honoriert.

Zu besonderem Dank ist die Vereinigung Sächsischer Blechbläser e.V. für die Planung und Durchführung des Konzertes der Kirchgemeinde Reichenbrand verpflichtet. Ohne die Mithilfe der vielen ehrenamtlichen Helfer wäre ein solcher Erfolg sicher nicht möglich gewesen. Der Verein hofft auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit im nächsten Jahr.

Burkhardt Fischer